
Zuerst das zu messende Ion festlegen
Bei einem IC-Standard sind Ionenidentität, Konzentration, Lösungsmittel beziehungsweise Matrix und Methode gemeinsam zu berücksichtigen. Das Sortiment umfasst die Anionen Chlorid, Bromid, Fluorid, Nitrat, Phosphat und Sulfat sowie die Kationen Ammonium, Natrium, Kalium, Calcium und Magnesium. Eine gleiche Stammkonzentration macht diese Produkte nicht austauschbar.
Anionen- und Kationentrennungen können unterschiedliche Bedingungen erfordern. EPA 300.0 betrifft beispielsweise anorganische Anionen; die Methode ist nicht automatisch auf Kationenstandards übertragbar.
Worauf beziehen sich 1000 mg/L?
1000 mg/L Cl⁻ auf dem Etikett bedeutet nicht 1000 mg Natriumchlorid pro Liter. Es muss feststehen, ob sich die Angabe auf das Zielion, ein Element oder eine andere chemische Bezugsgröße bezieht. Nitrat als Nitrat und Phosphat als Phosphat dürfen ebenso wenig unmittelbar mit Angaben als Stickstoff oder Phosphor gleichgesetzt werden.
Vom Stammstandard zum Arbeitsstandard
Die Eignung einer Stammlösung ist zusammen mit Kalibrierstufen, Verdünnungsausrüstung und Matrix zu beurteilen. Bei einer neuen Mehrionenmischung sind Verträglichkeit, Stabilität und Methodeneignung zu prüfen; beliebige Einzelstandards dürfen nicht ungeprüft zusammengegeben werden.
- Produktcode, Charge, Verfall und Verdünnungsdatum aufzeichnen.
- Kalibrierstandards von Standards für Qualitätskontrollen unterscheiden.
- Unsicherheits- und Rückführbarkeitsaussagen nur im Umfang des jeweiligen Zertifikats übernehmen.
Vier Fragen vor der Bestellung
- Welches Ion und welche Konzentrationsbasis werden benötigt?
- Erfasst die Methode Anionen oder Kationen und welche Matrix verlangt sie?
- Passen Stammkonzentration und Gebinde zum Verbrauch?
- Liegen Chargennachweise, Lager- und Nutzungshinweise nach dem Öffnen vor?
Quellen
Primäre und institutionelle Quellen, die für diesen Beitrag herangezogen wurden.


